Montag, den 13. August 2012

Der Strausseelauf- Wo Spitzenleistungen auf den Breitensport treffen

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Seit einem Jahrzehnt steht der „Tag der deutschen Einheit“ am 03. Oktober ganz im Zeichen der größten Sportveranstaltung in der Strausberger Region- dem Strausseelauf. Die Wurzeln dieser Veranstaltung reichen aber noch wesentlich weiter zurück, so dass der Lauf mit seiner erstmaligen Austragung im Jahre 1924 als einer der ältesten, wenn nicht sogar als der älteste Volkslauf Deutschlands bezeichnet werden kann.

Nicht nur der Austragungstermin des Laufes ist traditionell fest verankert, auch der Streckenverlauf zeichnet sich durch einen hohen Wiedererkennungswert aus. In den 88 Jahren seit der erstmaligen Ausrichtung ist er nahezu identisch geblieben. Dadurch öffnet sich der Raum für interessante Vergleiche, sei es für die Entwicklung der Spitzenleistungen oder sei es für den persönlichen Leistungsstand.

Hier ist die Bezeichnung Streckenrekord oder „persönliche Strausseelaufbestleistung“ noch mit Inhalt gefüllt. Auf 9,3 km bemisst sich eine Runde um den See, überwiegend auf flachen Untergrund. Nur eine kurze Kopfsteinpflasterpassage zu Beginn in der Strausberger Innenstadt und einige Wurzeln auf dem Wanderweg entlang des Straussees können die Tempohatz etwas bremsen. Ambitionierte Läufer können damit rechnen, dass sie in Strausberg etwa eine Minuten weniger benötigen als über 10000 m auf der Bahn. Zeiten von unter 30 Minuten bei den Männern und unter 35 Minuten bei den Frauen gelten als die Schallmauern, die nur selten erreicht werden. 14 Mal wurde die halbe Stunde bisher unterboten, zum ersten Mal 1972 durch Sigmar Grabow und zum bisher vorerst letzten Mal 2008 durch Hagen Brosius. Demgegenüber liefen fünf Frauen eine schnellere Zeit als 35 Minuten. Die Streckenrekorde stammen von Konstantin Lebedjew mit 28:56 min. aus dem Jahr 1995, sowie von einer alten Bekannten bei den Frauen. Die dreimalige Boston Marathon Gewinnerin Uta Pippig setzte mit 32:20 min. die bis heute unerreichte Spitzenmarke im Jahr 1988.

Die leistungssportliche Komponente des Laufes wird seit Jahren von der Laufgruppe des LAC Berlins bestimmt, allein im letzten Jahr stellten sie das komplette Männerpodest. Von durchschnittlich jährlich 13 Läufern die seit 2006 schneller als 35 Minuten liefen, konnten sie im Mittel sechs Aktive aufbieten. Bei den Frauen stellt sich ein gemischtes Bild dar. Hier konnten in den letzten Jahren auch kleinere Vereine und Privatstarterinnen vorne mitmischen.

Schaut man auf die breitensportliche Entwicklung des Laufes, kann man eine zunehmende Anziehungskraft erkennen. 1986 stellten sich erstmalig mehr als 100 Läufer der Herausforderung. Eine enorme Verlängerung der Teilnehmerliste ergab sich in der Zeit zwischen 1999 und 2008, in der die Anzahl der Starter stetig von 123 auf 800 wuchs. Das Jahr 2008 stellt auch die bisherige Höchstmarke, wobei dieser Wert in den Folgejahren auf hohem Niveau gehalten werden konnte.   

Auch in diesem Jahr hoffen die Organisatoren auf starke Teilnehmerfelder, sowohl in der Breite als auch in der Spitze. Verlockende Preise für die Gesamtsieger als auch für die jeweiligen Gewinner der Altersklassen sollten dafür förderlich sein. Die Anmeldung ist online unter www.strausseelauf.de möglich.

 
Dienstag, den 19. Juni 2012

Regionalmeisterschaften in Strausberg- Das Geschehen hinter den Kulissen

Was benötigt eine erfolgreiche Leichtathletikveranstaltung mit über 200 Teilnehmern. Schnelle Zeiten, weite Würfe, kräftige Sprünge? Nicht nur! Für einen reibungslosen Ablauf ist auch immer der Einsatz von vielen freiwilligen Helfern erforderlich. Aus diesem Grund wollen wir hier ein gesondertes Danke an alle unsere Aktiven, Eltern der Aktiven und anderen Angehörigen des Vereins aussprechen, die mit hohem Einsatz für das Gelingen der Regionalmeisterschaften gesorgt haben, sei es mit dem Maßband, beim Kuchenverkauf oder beim Schreiben der Urkunden. Genauso wichtige war aber auch die Hilfe von anderen Vereinen aus der Region, die mit bereitgestellten Kampfgerichten und Helfern zur Seite standen. Ohne diese wäre eine solche Veranstaltung für einen relativ kleinen Verein wie dem Unseren nicht möglich. Wir blicken optimistisch in die Zukunft und hoffen auch weiterhin auf die auswertige Hilfe zählen zu können, das Resultat ist auf jeden Fall ein Gewinn für alle Sportler, nicht nur für die aus Strausberg.

 
Sonntag, den 10. Juni 2012

Regionalmeisterschaften in Strausberg

Einführung der Kinderleichtathletik

Gut 200 Teilnehmer maßen sich in den unterschiedlichsten Disziplinen bei den regionalen Titelkämpfen in Strausberg. Mit im Programm waren in diesem Jahr erstmalig Disziplinen der Kinderleichtathletik. Die jüngeren Altersklassen bis U12 traten im Hindernissprint, Heulerwurf, Hochweitsprung und dem Stadioncross gegeneinander an. Sicher gab es hier und da noch einige Punkte die beim nächsten Mal überarbeitet werden können, doch insgesamt kamen die neuen Disziplinen gut an, vor allem der Stadioncross konnte viele Zuschauer überzeugen.

Beste Einzelleistungen ausgezeichnet

Es wurde aber längst nicht alles reformiert. Vieles Etablierte blieb erhalten, z. B. die Auszeichnung der besten Einzelleistungen:

- Sprint: 75m W12, Sophie-Luise Merten (Motor Eberswalde) mit 10,40 sec.

- Lauf: ca. 400m Stadioncross M7, Max-Otto Hanke (IGL Schöneiche) mit 1:21,86 min.

- Sprung: Weisprung W11, Joanne Schiffer (Gaselan Fürstenwalde) mit 4,65 m

- Wurf: Speerwurf M13, Niklas Albrecht (Stahl Eisenhüttenstadt) mit 40,87m

Drei Normen für die Deutschen Jugendmeisterschaften

Daneben gab es auch bei den Jugendlichen und Erwachsenen starke Ergebnisse. So konnte Heiko Illig (M40, Medizin Eberswalde) mit 1,80 m im Hochsprung auftrumpfen. Im 400 m Sprint der M75 konnte Günter Linke (IGL Schöneiche) den bestehenden Brandenburgischen Landesrekord um 8 Hundertstel Sekunden auf 1:17,38 min. verbessern. Auf den Laufstrecken schickte der LAC Berlin ein starkes Aufgebot, das als gemeinsame Mission die Normerfüllung für die deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach hatte. Mit persönlichen Tempomachern ausgerüstet konnten Marc Landmann in 8:46,12 min. und Julia Pahnke (beide U20) in 10:19,40 min. über 3000 m sowie Laura Pahnke (U18) in 2:18,14 min. über 800 m den Meisterschaftsstandard erfüllen. Es zeigte sich somit, dass Strausberg durchaus eine schnelle Bahn bietet. Für unsere Athleten war dieser Gastauftritt sicherlich auch sehr inspirierend und wir hoffen alle, dass unsere jüngeren Sportler in den nächsten Jahren den gleichen Sprung in die nationalen Felder schaffen können. Was bleibt ist aber einiges an Arbeit.

Gastgeber KSC Strausberg siegt in den Vereinsstaffeln

Zu den besten Leistungen des veranstaltenden KSC Strausberg gehörten die 12,75 Sekunden von Arne Langbecker (M15) über 100 m, der überlegene Sieg von Konstantin Otto (M9) im Stadioncross sowie die 2:38,62 min. von Bianca Sirbu (W13) über 800 m. Bianca lief damit auch schneller als alle Mädchen dieser Altersklasse in den Jahren zuvor.

Zum Abschluss der Veranstaltung stand dann der Teamgedanke im Vordergrund. In der 4x100m Vereinsstaffel, bestehend aus je einem Läufer der U10, U12, U14 und U16, hieß es gemeinsam die Kräfte zu bündeln. Die Herausforderung lag dabei in der Zusammenarbeit zwischen jungen und relativ erfahrenen Leichtathleten. Der KSC Strausberg konnte hier sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen die schnellste Mannschaft stellen. Dabei waren Luisa Kisan, Antonia Otto, Bianca Sirbu und Juliane Knospe mit 60,21 sec. nur unwesentlich langsamer als ihre männlichen Kollegen Tom Jaentsch, Lennard Voss, Sebastian Korge und Arne Langbecker mit 59,26 sec..

 
Sonntag, den 10. Juni 2012

LM U16 in Potsdam: Viele Bestleitungen, aber leider ohne Edelmetall

Mit einem Aufgebaut von vier Jugendlichen und einer Jugendlichen bestritten wir die diesjährigen Einzelmeisterschaften der U16. Vor allem der 100 m Sprint und die 800 m brachten anständige Ergebnisse für uns. Arne Langbecker (M15- 13,06 sec.), Falko Staps (M14- 13,16 sec.) und Juliane Knospe (W14- 13,93) konnten unter teilweise starkem Gegenwind neue Bestleistungen im Sprint markieren. Falko (2:18,18 min.), Paul Fengler (2:18,50 min.) und Juliane (2:40,43 min.) gelang dieses auch auf der 800 m- Mittelstrecke.

Falko zeigte seine Vielseitigkeit mit guten 32,82 m im Speerwurf, was ein guter Einstieg mit dem neuen 600 g Speer war. Für die beste Platzierung reichte es für unsere Jungs zusammen mit Oliver Suthau in der 4x100 m Staffel. Dort wurden sie mit noch ausbaufähigen Wechseln fünfter (52,38 sec.). Über 3000 m sowie im Weit- und Hochsprung konnten wir dieses Mal unsere eigenen Erwartungen leider nicht ganz erfüllen.

Insgesamt war es für uns ein gelungener Wettkampf, auch wenn wir an der ein oder anderen Stelle noch verstehen müssen, dass es die Landesmeisterschaften sind die zählen, wo wir die Konkurrenz suchen müssen, uns auf starke Gegner freuen müssen und daraus Motivation für unser Training schöpfen können. Wenn es bei einer Disziplin mal nicht so rund läuft, sollte das nur ein zusätzlicher Ansporn für die Zukunft sein.

Hier sind die kompletten Ergebnisse: www.leichtathletik-berlin.de/

 
Dienstag, den 05. Juni 2012

Regionaler Leichtathletik Höhepunkt in Strausberg

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Der kommende Sonntag (10.06.) steht ganz im Zeichen der Regionalmeisterschaften in den Einzeldisziplinen. Die Austragungsstätte ist diese Mal der Sport- und Erholungspark in der Landhausstraße in Strausberg. Willkommen sind dabei alle Aktiven, ob Breitensportler oder ambitionierter Athlet, ob 4 oder 84 Jahre.

Neben den klassischen Disziplinen, wie 100 m, 800 m, 3000 m, 5000 m, Hürdenlauf, Weit- und Hochsprung, Kugel, Diskus und Speer, gibt es in diesem Jahr eine Neuerung: Das vom Deutschen Leichtathletik Verband eingeführte Konzept der Kinderleichtathletik wird hier umgesetzt. So wird das Programm mit attraktiven, kindgerechten Disziplinen für die jüngeren Altersklassen bis U12 ergänzt. Der Stadioncross ist eine solche Disziplin- eine abwechslungsreiche Streckenführung mit Hindernissen, jenseits der gewohnten Tartanbahn sorgt für zusätzliche Spannung.

Auf die ersten drei in jedem Jahrgang (Schüler) bzw. jeder Altersklasse warten liebevoll selbstgestaltete Urkunden. Die besten Gesamtleistungen werden mit einem Pokal geehrt. Der Beginn der ersten Disziplinen ist 9.00 Uhr. Nachmeldungen können am Veranstaltungstag noch bis eine Stunde vor dem jeweiligen Beginn der Disziplin abgegeben werden oder vorab an leichtathletik-strausberg (at) web.de.

 
Dienstag, den 29. Mai 2012

Laufen – mehr als eine Einzelsportart

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Alexander Kornmilch und Oliver Suthau

…denn es stand der traditionelle Paarlauf in Petershagen an, angefangen von 20 Minuten für die jüngeren Sportler bis hin zu 30 Minuten für die Altersklassen ab U14. Im Wechsel hieß es eine 400 m Stadionrunde zu absolvieren. Mit dabei waren auch viele von unseren Athleten, die den Paarlauf als sehr gutes Training unter Wettkampfbedingungen nutzten.

Lennart Schulz und Konstantin Otto sind bei dieser Wettkampfform schon ein eingespieltes Team, denn sie fanden sich nach 2011 zum zweiten Male als Pärchen zusammen. Mit 5300 m konnten sie ihre  Vorjahresleistung leicht verbessern und gewannen souverän die U10 männlich. In der U10 mixed wusste Luisa Kisan mit ihrem Bruder Richard zu überzeugen (Platz 1 mit 5000 m).

Spannend ging es bei der männlichen U16 zu, in der an diesem Tag auch die Entscheidung über den Gesamtsieg über 30 Minuten fallen sollte. Oliver Suthau zeigte zusammen mit Alexander Kornmilch ein überraschend starkes Rennen - beide erliefen sich 8870 m.

Doch diese Leistung reichte nicht ganz für den Sieg, denn Falko Staps und Paul Fengler konnten noch eine Schippe an Metern drauflegen (8930 m).


Außerdem gewonnen haben:

Iris Staps zusammen mit Luisa Stützle (BW Petershagen), U10 weiblich, 7270 m

Juliane Knospe zusammen mit Elisa Darkow (IGL Schöneiche, U16 weiblich, 7660 m

Torsten Langbecker und Wilfried Krüger, M45, 8615 m

 
Sonntag, den 20. Mai 2012

Sonne, Strand und Meer...und Schweißperlen

Für dieses Trainingslager ging die Reise nach Zinnowitz. Gleich Mittwoch nach der Schule wurden die Taschen in den guten alten KSC-Bus verstaut und wir schlugen den Weg gen Norden ein. Die Sportschule Zinnowitz war unser lang ersehntes Ziel und sie hielt was sie verspricht. Neben super Trainingsanlagen, guten Essen und Gemeinschaftsduschen, die man selbstverständlich nur in Badesachen betritt Winken , war das Meer direkt vor der Tür und die Promenade lud zum Zeitvertreibt ein.

Unser morgendliches Ritual bestand aus einem  kleinen Läufchen am Strand und das anschließende Wassertreten, was gerne auch mal zur Ganzkörperpflege genutzt wurde. Die Einheiten am Vormittag bestritten wir bei unserem Tempodauerlauf, sowie die Bergan-und -absprints im Wald, oder wir nutzten den feinen Sandstrand zur Schnelligkeitsausdauer. Das Training am Nachmittag sollte zur Verbesserung der Techniken dienen und so nutze Jürgen die Zeit für Speer und Diskus. Carsten schulte die Jugendlichen im Hürdenlauf und Weitsprung und stoppte unsere schnellen Tempoläufe und Sprints. Die Kleineren rannten über diverse Hindernisse und warfen die Bälle was das Zeug hält. Alles in allem sind wir nun super fit und freuen uns auf unsere ersten Wettkämpfe.

Auch die Freizeit kann man an der Ostsee super verbringen. So waren wir im Kino, auf der langen Seebrücke spazieren  und Eis essen. Denn bei sonnig, warmen 25 Grad kommt man schon mal ins Schwitzen. Leider war die Zeit wie immer viel zu kurz und der Abschied fiel uns schwer. Aber "good old Zinno", wir kommen wieder!

Geschrieben von Jördis

 
Montag, den 07. Mai 2012

Ein erfolgreiches Wochenende für unsere Trainer

Das vergangene Wochenende bot einiges an sportlichen Höhepunkten. Am Samstag trat Carsten bei seinen ersten Deutschen Einzelmeisterschaften auf der Bahn in Marburg an. Es galt die 10000 m zu bestreiten, für die er sich durch eine 30:38 min. aus dem letzten Jahr knapp qualifizieren konnte (die DM Norm liegt bei 30:40 min.). In Anbetracht der starken Konkurrenz mit teilweise deutlich schnelleren Bestzeiten, galt die Devise zu Beginn einfach nur im Verfolgerfeld mitzurollen. Aus diesem Mitrollen ergab sich dann aber eine pfeilschnelle erste Hälfte in 15:04 min. Danach zog sich das Feld auseinander und Carsten versuchte in einer Dreiergruppe das Tempo hoch zu halten. Mit einer schnellen 60 sec. Schulssrunde konnte er noch zwei Plätze gutmachen und kam auf den 13. Platz von 22. Gestarteten ins Ziel. Seine Bestzeit konnte er dabei um 12 Sekunden, auf 30:26 verbessern. Insgesamt war es ein gelungenes Debut auf nationaler Ebene.

Nur 13 Stunden nach seinem Lauf war Carsten dann ca. 500 km entfernt wieder im Einsatz- dieses Mal aber nur als Fahrradbegleitung für Jördis beim ältesten 25 km Lauf Deutschlands, den BIG 25 in Berlin mit ca. 10000 Teilnehmern auf allen Strecken. Dabei trat sie „nur“ über den extra veranstalteten Halbmarathon an, um ihre Bestzeit aus dem letzten Jahr zu toppen (1‘‘38 Stunden). Durch zwei gleichmäßig schnelle 10 km Abschnitte von jeweils ca. 42 Minuten und einem starken Schlusskilometer von unter 4 Minuten konnte sie diese auch deutlich auf 1‘‘28:33 pulverisieren. Als besonderes Schmankerl gab es am Ende den Einlauf in das Berliner Olympiastadion und jeder Teilnehmer konnte sich einmal wie ein Marathonläufer bei den Olympischen Spielen fühlen. Doch damit nicht genug: Jördis belegte mit ihrer Zeit den zweiten Gesamtplatz bei den Frauen und wurde dafür direkt auf der Haupttribüne des Stadions für ihre Leistung geehrt.

Außerdem standen die Mehrkampfmeisterschaften der Schüler in Königs Wusterhausen auf dem wochenendlichen Sportprogramm. Bianca und Madlen vertraten unseren Verein und belegten die Plätze 23 und 26 in der W13.

 
Sonntag, den 22. April 2012

Alpine Berge für Strausberger Flachländer

Am 22.04.2012 fanden sich einige Läufer in Buckow zum 14. Märkisch-Alpinen Halbmarathon ein. Außer dem Halbmarathon, wurde unter anderem auch eine Strecke von 1 km bzw. 2 km für die jüngeren Teilnehmer bis 14 Jahre und eine 10 km Strecke für die Erwachsenen bzw. Jugendlichen angeboten. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl blieben einige Läufer trotz der anspruchsvollen alpinen Strecke konkurrenzlos. Unsere Läufer belegten den 1. und 2. Platz mit Falko und Iris über die 2 km Strecke. Danach ging es auch für die 10,7 km - Läufer bergauf und bergab. Nachdem auch sie die schwierige Strecke gemeistert hatten, belegten hier Torsten Langbecker den 1., Stefan Langbecker den 3. und Wilfried Krüger einen 5. Platz in der Gesamtwertung und alle drei konnten sich in ihrer Altersklasse über den 1. Platz freuen. Als letztes auf der Strecke waren nun noch die Nordic Walker und die Läufer der alpinen 21,1 km Strecke ohne Beteiligung unseres Vereins an der Reihe.

Geschrieben von Falko und Iris

 
Sonntag, den 22. April 2012

Freiluftauftakt in Vehlefanz

Drei Medaillen gab es für unsere Sportler bei den ersten landesweiten Meisterschaften dieser Freiluftsaison. Paul und Falko taten sich mit Vincent vom LAC FUN MOL zusammen, um ein schlagkräftiges Team über den 3x1000 m Wettbewerb der Brandenburger Langstaffeln aufzustellen (Altersklasse U16). Nach einem guten Auftakt durch Vincent (3:17), hielt sich Paul in der Spitzengruppe (3:05). Nur der SC Potsdam war schon etwas enteilt. Unser Schlussläufer Falko (3:14) spielt dann auf der Schlussposition sein taktisches Geschick aus und sicherte seinem Team den zweiten Platz.

Ebenfalls den zweiten Platz belegte Jördis bei den Berlin- Brandenburgischen Meisterschaften über 10000 m. Ihre 40:09 min. bedeuteten zwar einen persönlichen Rekord auf der Bahn, doch war sie ca. eine Minute langsamer als in diesem Jahr auf der Straße. Einige Ausstiege von starken Konkurrentinnen deuteten aber auf die durch den böigen Wind verursachten ungünstigen Bedingungen hin.

Carsten nutzte den Wettbewerb um für die Deutschen Meisterschaften über 10000 m in Marburg am ersten Maiwochenende zu testen. Sein erster Platz in guten 31:10 min. zeigt, dass er auf einen guten Weg ist.

Hier gibt es die kompletten Ergebnisse: http://www.leichtathletikverband-brandenburg.de/index.php?id=401&year=2012

 
Montag, den 09. April 2012

20 % Wahrscheinlichkeit auf weiße Ostern

Mit dieser Wetterprognose im Hinterkopf packten Carsten und Jördis ihre Tasche, als das alljährige Ostertrainingslager mit dem Lac Berlin auf dem Programm stand. In diesem Jahr ging es mal wieder an die heiß geliebte Ostsee nach „good old“ Zinnowitz. Der Trainingstag wurde immer mit einem DL am Vormittag eingeleitet und endete am Nachmittag mit einem Battle über die diversen Distanzen im Gelände. Wer glaubt, an der Ostsee ist doch nur Flachland, der irrt gewaltig. Da die müden Läuferbeine auch eine Regeneration gut vertragen konnten, ging es einen Nachmittag in die Therme. Dieser Tag wurde bereits am Anfang rot auf dem Trainingsplan eingekreist J. Dank unsere Luxusunterkunft und unserer Selbstverpflegung, weshalb öfter self-made Burger auf dem Speiseplan standen, kam das Trainingslager schon einem kleinen Urlaub nahe. Doch leider hat der April seinem Namen alle Ehre gemacht und uns mit Regen, Sonne, Schnee und Sturm alles gezeigt, was er so zu bieten hat.

Unser Fazit lautet: „Sommersaison wir kommen“.


Nachtrag: In zwei neue Bestzeiten wurde das Trainingslager bereits umgemünzt.

Jördis: 18:42 Minuten über 5000m bei einem Abendsportfest in Berlin

Carsten: 1“10:29 Stunden und Platz 24 bei den deutschen Meisterschaften im Halbmarathon


Hier gibt es noch einige Impressionen zur DM im Halbmarathon:

 
Montag, den 26. März 2012

Duelle

Wonach lechzt der gemeine Sportfreund? Was reißt ihn mit und wann führt er stattdessen lieber den Hund spazieren? Der Kampf Mann gegen Mann ist das Erfolgsrezept, was jeder Sportart die richtige Würze verleiht- und erst recht dem Crosslauf.

An diesem Wochenende konnte das Herz des Betrachters wieder höher schlagen, denn es wurde beim letzten Seriencross in Strausberg so einiges geboten. Knappe Endscheidungen, die in dieser Form höchstens vom Tausendstel- Sekunden- Poker der Formel- 1 getoppt werden, gab es reichlich. Traurige Zweitplatzierte, tröstende Worte der Sieger  und viele Emotionen gab es nach dem Zieleinlauf. Doch jeder, der einen Platz im vorderen Feld ergattern konnte, ob nun als Erster, Zweiter oder Fünfter, hat großen Sport geboten und kann stolz auf seine Leistung sein.

Zur ersten richtig knappen Entscheidung kam es zwischen Leander Lange (IGL Schöneiche) und David Kluge (KSC) in der U12. Vor dem Lauf war klar, sollte David gewinnen, sind beide punktgleich und die Gesamtzeit muss zu Rate gezogen werden- und David gewann- mit sieben Sekunden Vorsprung, doch acht Sekunden hätte er für einen Gleichstand benötigt. Somit konnte sich Leander über den knappsten Gesamtsieg in der 17- jährigen Geschichte des Seriencross freuen. In diesem Fall können sich aber beide zu Recht als Sieger fühlen.

Spannend ging es in der U14 zwischen Sebastian Korge und Fred Buchhester (beide KSC) weiter. Fred konnte die ersten beiden Läufe knapp für sich entscheiden, während Sebastian beim dritten Lauf in Seelow klar das bessere Ende für sich hatte. Beide wussten somit: wer den letzten Lauf gewinnt, gewinnt auch die Gesamtwertung. Sebastian erwischte einen sehr guten Tag und konnte sich auf der technisch anspruchsvollen Strausberger Strecke mit vielen Hindernissen deutlich vor Fred durchsetzen und den goldenen Schuh für den ersten Platz entgegennehmen.

Und es gab keine Atempause…

In der U16 standen sich Elisa Dakow (IGL) und Juliane Knospe (KSC) gegenüber. Juliane lag vor dem Lauf im Hintertreffen und benötigte einen Sieg mit 22 Sekunden Vorsprung. Auf der kurzen 1,8 km langen Strecke ist das eigentlich ein unmögliches Unterfangen, aber Juliane drehte richtig auf. Als sie überlegen als Erste im Ziel war, tickte die Uhr herunter. Elisa erreichte dasselbe mit 16 Sekunden Verspätung- doch das reichte ihr am gestrigen Tage und sie wurde verdiente Gesamtsiegerin.

Auch die älteren Jahrgänge der M40 hatten einiges an Spannung zu bieten. Zwischen Andy Beile und Torsten Langbecker (beide KSC) galt es auch hier: wer heute gewinnt, gewinnt auch die Crossserie. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von sieben Sekunden auf der 4 km langen Strecke konnte sich Andy den ersten Platz sichern.

Alle spannenden Duelle wären natürlich ohne unseren fleißigen Helfer im Sande verlaufen. Besonders bedanken wollen wir uns deswegen bei Familie Otto, Staps, Fengler, Fehlinger, Deutschmann, Schulz und Salisch.

Hier gibt es viele schöne Bilder zu sehen: http://www.strausberg-live.de/content/aktuell/bericht_41281.htm

 
Montag, den 19. März 2012

Vom Cross auf die Straße

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Falko Staps

Nachdem viele von uns an den letzten Wochenenden die heimischen Felder gepflügt hatten, gab es gestern nun das Kontrastprogramm: glatter, ebener Asphalt, der sich autobahnähnlich, kilometerlang von Falkensee nach Berlin Spandau zog. Es waren die Landesmeisterschaften im Straßenlauf im Terminkalender markiert.

Viel Pech hatten wir mit Krankheiten im Vorfeld, so dass wir letztendlich nur mit 7 Athleten an den Start gingen. Einen gelungenen Straßenlaufeinstand gab Falko Staps. In 19:22 min. belegte er den 6. Platz (M14) bei den Brandenburgischen Meisterschaften über 5 km. Gut eine Minute dahinter kam Arne Langbecker (M15) ins Ziel, der in seinem Jahrgang damit sogar vierter wurde.

Eine gute Leistung lieferte Jördis Koch ab. Mit 38:58 min. und einem fünften Platz über 10 km kam sie der Leistungsspitze Berlins und Brandenburgs so nah wie nie zuvor. Diese musste Carsten Krüger leider bei km 5 ziehen lassen. In 32:16 min. wurde er siebenter. Auch über 10 km dabei waren: Peter Bonin (42:47 min. – 99. Platz Hauptklasse), Michael Fehsenfeld (44:20 min. - 22. Platz M45) und Wilfried Krüger (46:40 min. 9. Platz M55).  

Hier gibt es die kompletten Ergebnisse: http://lds-db.de/lds/lds2012-ausschreibung.htm

(Ein Dankeschön an J. Böttcher)

 
Dienstag, den 13. März 2012

Bianca und Sebastian sorgen für Topplatzierungen

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Sebastian Korge

Eine Woche nach unserem Trainingslager in Kienbaum, galt es nun für einige unserer Sportler das Erworbene und Verfeinerte in einem wichtigen Wettkampf umzusetzen- den Landesmeisterschaften der U12 und U14. 

Nach ihrem dritten Platz bei den Landesmeisterschaften im Mehrkampf, konnte Bianca nun im Einzel erneut überzeugen. In ihrer Spezialdisziplin, dem 50 m Sprint, gewann sie ihren Vorlauf in 7,30 sec. souverän und zog als Viertschnellste in den Endlauf ein. Dort steigerte sie sich erneut und sicherte sich in einem Wimpernschlagfinale mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung den dritten Platz in 7,26 sec..  Leider hinderte sie eine Achillessehnenverletzung danach eine weitere gute Platzierung folgen zu lassen. Nach ihrem Auftritt bei den Mehrkampfmeisterschaften, wäre diese über 800m sicherlich möglich gewesen.

Sebastian zeigt sein Potential über 800m. In 2:34,53 min. wurde er sechster und schrammte nur um zwei Sekunden am Treppchen vorbei. Etwas Lehrgeld musste Henriette bei ihren ersten Landesmeisterschaften im Einzel bezahlen. Nach einer sehr schnellen ersten Runde ließen die Kräfte nach und sie belegte den 13. Platz.

Alle Ergebnisse sind hier zu finden: http://ladv.de/ergebnis/datei/6743
 
Montag, den 12. März 2012

Mit Angriffslust in der Tasche

Jördis Koch

Einlaufarbeit erledigt, ein kohlenhydratreiches Mittagessen, 12er Dornen eingeschraubt, das schwarze Trikot eingepackt und mit Angriffslust in der Tasche… So machten sich Carsten und Jördis mit ihrer Trainingsgruppe vom LAC Berlin am Freitagnachmittag auf nach Ohrdruf (Thüringen), wo sie sich am Samstag bei den Deutschen Crossmeisterschaften beweisen wollten.

Pünktlich um 12 Uhr fiel der Startschuss der Männer über die 4,1 km Mittelstrecke. Die ersten Meter liefen für Carsten sehr gut. Doch schon nach den ersten engen Kurven, Hindernissen und Anstiegen war klar, dass es diese Strecke in sich hat. Es galt die Ellenbogen auszufahren, um sich im Gedränge nicht unterkriegen zu lassen. Leider fand Carsten nicht so gut ins Rennen wie geplant und es reichte nur für Platz 46 bei 110 Startern der m20 Mittelstrecke. Mit seinem Ergebnis war er nicht zufrieden und er stellte erneut fest, dass er lieber sein Können auf der Bahn zeigt.

Für Jördis waren es erst die zweiten Deutschen Meisterschaften und sie konnte zeigen, dass sich das harte Training der vergangenen Wochen gelohnt hat. Am Start der 5,2 km  hielt sie sich erst einmal zurück, um sich im Verlauf immer weiter nach vorne zu schieben. Mit Platz 72 von 127 Athletinnen war sie sehr zufrieden und kann nun positiv nach vorne blicken auf die Anstehenden 10km Landesmeisterschaften am kommenden Wochenende.

Geschrieben von Jördis


 
Sonntag, den 11. März 2012

Ein gelungener Trainingslagerwettkampf

Am  ersten Märzwochenende, bei strahlendem Sonnenschein und noch fröstelnden Temperaturen machten sich alle Trainingslagerathleten auf nach Seelow, um an dem heißgeliebten Crosslauf teilzunehmen. Viele von ihnen zeigten ihr Können  bereits in den letzten 2 Läufen  und konnten sich somit nach dem dritten Lauf bereits als Sieger der Gesamtwertung erfreuen. Zu den glücklichen Gold-KSClern  gehören  Luisa Kisan, Konstantin Otto, Henriette Pauls, Falko Staps und Jördis Koch.

Auch in diesem Jahr hieß es für alle Sportler die sehr anspruchsvolle Strecke über Stock und Stein so schnell wie möglich zu absolvieren und dabei sich noch ein wenig Kraft für den riesen Anstieg 500 m vor dem Ziel aufzusparen. Diese Taktik ging bei Falko Staps (mU16) auch sicher auf. Er ging er als vierter an den langen Anstieg und konnte sich bis ins Ziel auf den ersten Rang kämpfen. Leider gelang es nicht jedem und so musste Antonia  etwas Zeit einbüßen und konnte sich nur noch auf Platz fünf retten. Doch wir sind uns sicher, dass es in Strausberg wieder ganz anders aussehen wird. Im gleichen Rennen  gelang es ihrer Vereinskollegin Henriette Pauls ein spitzen Rennen abzuliefern und mit großem Vorsprung sich den besten Podestplatz zu erlaufen.

Die Bambini wurden von einem derartigen Anstieg verschont, allerdings war ihre kürzere 500 m Runde auch kein Leichtes. Tobias Behrendt  meisterte auch diese Strecke wie ein kleiner Profi und hat bereits Platz 2 in der Gesamtwertung sicher. Glückwunsch!

Bei den Erwachsenen ging es heiß her. Andy Beile, Torsten Langbecker und Jördis Koch wollten alle drei als erster von ihnen ins Ziel laufen. Letztendlich musste sich Jördis über die 6,8 km  knapp vor Andy geschlagen geben, obwohl sie als Führende in den letzten Schlussanstieg ging. Da muss wohl noch an der Kraftausdauer gearbeitet werden. :) Bei den beiden Männern der U40 wird es ein heißes Rennen in Strausberg geben, denn beide haben noch Chancen auf den Gesamtsieg.

In der Hauptklasse gewann Carsten Krüger mit großem Abstand vor dem Zweiten. In dem schönen Strausberger Wald will er sich dann auch den Pokal für den ersten Platz erlaufen.

An diesem gelungenem Trainingslagerwettkampf konnten auch die nicht laufspezialisierten Kinder ihr Können zeigen und sich ordentlich Laktat in die Beine laufen. Mit insgesamt 29 KSC-Athleten gingen wir in den Wettkampf und kämpften was da Zeug hielt.

Geschrieben von Jördis

Hier gibt eine interessante Auswertung zu unseren Athleten: pdf_button

 
Donnerstag, den 08. März 2012

Unser erstes Trainingslager in diesem Jahr

 Ruhige Wälder, Liebenberger See, zwei Tartanbahnen, Schwimmhalle und mehrere Ballspielhallen.... Wo kommt das alles zusammen? Richtig, die kleinen -  und großen Athleten des KSC verbrachten mal wieder ein Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum.

Am Freitag gleich nach der Schule wurden die Laufschuhe geschnürt und es ging auf eine von Trainer Carsten liebevoll gesteckte Crossstrecke über 600m. Runde für Runde steigerten wir das Tempo und meisterten  etliche Unebenheiten und Hindernisse im Nu. Anschließend ging es noch auf die Matten um bei Fußgelenkssprüngen, Liegestütz und Bauchübungen unsere Muskeln mal wieder alle einzeln zu spüren. Nicht laufambitionierten Kinder warfen stattdessen ihre Speere über den Rasen und verfeinerten ihre Technik. Die ausgehungerten Sportler kamen im Anschluss  wieder in den Genuss der guten Küche und stellen fest, auch David Storl und Nadine Kleinert ließen es sich in Kienbaum wieder gutgehen. Nicht all zu spät betrieben wir Augenpflege und gönnten unserem Körper Ruhe, denn am nächsten Morgen, für viele noch fast in der Nacht, ging es ins kühle Nass.

Für die Kleinen hieß es 10x25m und für die Großen 30x25m schwimmen. Nach diesem Kleinen Auftakt waren alle wach und es konnte vormittags gleich mit der nächsten Einheit weitergehen. Diesmal hieß es ab in den Wald. Bei strahlendem Sonnenschein gab Jürgen uns das Startkommando und wir sprinteten was das Zeug hielt den Berg hinauf. Ganze 10mal wurde versucht schneller als unsere Männer Carsten und Peter oben anzukommen. Als kleines Schmankerl hatten die Trainier noch einen Mount Everest für uns gefunden. Aber diesen mussten die müden Beine nur noch zweimal erklimmen. Zur Regeneration stand noch ein Fußballspiel auf dem Programm. Leider verletzte sich bei diesem unser Oliver und wir werden wohl in den kommenden Wochen auf ihn verzichten müssen, denn ein doppelter Bänderriss setzt ihn nun außer Gefecht. An dieser Stelle wünschen wir ihm gute Besserung.

Am Nachmittag ging es in die Laufhalle um unsere Sprintfähigkeit unter Beweis zu stellen. Die Lichtschranke wurde aufgebaut und unsere 30m fliegend Zeiten zeigten, dass wir noch kleine Reserven haben. Aber nicht nur hier ist bis zur  Sommersaison noch hart daran zu arbeiten, sondern auch im Hoch- und Weitsprung. So tüftelten wir an unserem Anlauf und nahmen uns besonders viel Zeit um Schritte zu zählen und Tiptopschritte vor und zurück zu korrigieren. 

Am Sonntag wurde dann  das schwarz/weiße Trikot übergestreift  und es ging ab in den Bus nach Seelow zum Seriencross.  Hier wollten wir gucken, wie das Crosstraining von Freitag angeschlagen hatte und so ging es von Bambini bis den Erwachsenen in allen Altersklassen die Berge hinauf und hinunter. Wer Seelow kennt, der weiß, es ist kein Leichtes hier zu laufen. Unsere Resultate zeigten allerdings, dass wir topp präpariert waren und in guter Form sind. Mit vielen Urkunden und Spitzenplatzierungen ging es zurück nach Kienbaum, um unsere hungrigen Mägen zu füllen. Am Nachmittag waren wir alle nicht mehr so frisch, sodass wir eine lockere Spieleinheit einschoben. Beim Basketball powerten wir uns nochmal ordentlich aus, denn danach hieß es, ab nach Hause zu unseren Eltern, die froh waren uns wieder zuhaben.

Geschrieben von Jördis Koch

 
Mittwoch, den 15. Februar 2012

Samstag startet unsere fünfte Jahreszeit,…

eisbein

...denn dann beginnt die Crosssaison- der diesjährige Seriencross steht vor der Tür. Ein schmackhaftes Quartett mit unterschiedlichsten Ingredienzien erwartet die Feinschmecker unter unseren Läufern. Der Aperitif wird in Neuenhagen serviert. Ein eigentlich leicht bekömmlicher Auftakt ohne Anstiege mit langen Geraden, der aber je nach Wetterlage schon äußerst schwer im Magen liegen kann. Die Vorspeise wird erstmalig in Schöneiche bereitet und man darf gespannt sein, denn die genaue Rezeptur steht noch unter Verschluss. Eines ist unter den erfahrenen Cross- Gourmets jedoch bekannt: Es sollte sich noch etwas Luft im Magen gelassen werden, denn der Hauptgang ist äußerst deftig.

Seelow bietet eine Zusammenstellung reich an Höhenmetern, gerne auch gewürzt mit schlammigem Untergrund. Ungeübte Crosser können sich dabei leicht den Magen verderben. Das Dessert wartet danach in Strausberg und eines darf hier schon einmal verraten werden: Man darf sich auf eine feine Komposition aus Technik und Geschwindigkeit freuen.

Nur wer mindestens drei der vier Gänge absolviert hat kommt in den vollen Genuss der Cross- Zusammenstellung. Es warten feinste Pokale sowie erlesene Urkunden auf die erfolgreichen Genießer. Also wir sehen uns an der Startline, denn die Platten sind heiß und der Tisch ist gedeckt. 

 
Mittwoch, den 15. Februar 2012

Gold und Silber für unsere Senioren

Neuer Berlin- Brandenburgischer Meister im Kugelstoßen der M40 wurde Olaf Terzer mit 12,24 m. Über 1500 m verfehlte Olaf den dritten Platz in 5:29,98 min. knapp. Auf der gleichen Strecke konnte Wilfried Krüger den 2. Platz der M55 erlaufen. Seine 5:37,14 min. konnten ihn aber nicht zufrieden stellen.

 
Samstag, den 11. Februar 2012

Bianca holt Bronze


bronze

Ein tolles Wettkampfdebut auf Landesebene legte Bianca (W13) bei den Mehrkampfmeisterschaften in der Halle hin. Nach einem soliden Start im Weitsprung (4,15m), lief sie erstmalig über die 60m- Hürdenstrecke und löste diese Aufgabe dank ihrer Schnelligkeit gut (11,36 Sekunden). Danach drehte sie so richtig auf. Im 60m Sprint lief sie die schnellste Zeit aller Mehrkämpferinnen ihrer Altersklasse (8,51 Sekunden), über 800m die viertschnellste (2:42,74). Das brachte ihr nicht nur den dritten Platz in der Gesamtwertung am heutigen Tag, es lässt uns auch positiv gestimmt auf die Einzelmeisterschaften am 10.03. blicken.

Hier sind unsere weiteren Ergebnisse:

M14

Falko- 10. Platz mit 2115 Punkten (60m Hü 11,15/Kugel 8,17m/ 60m 8,48/Weit 4,22m/800m 2:33,18)

Oliver- 12. Platz mit 2080 Punkten (60m Hü 10,30/Kugel 8,43m/ 60m 9,15/Weit 4,29m/800m 2:43,95)

M11

David- 23. Platz mit 952 Punkten (50m 8,33/Weit 3,47/800m 3:05,91)

W14

Juliane- Aufgabe wegen Krankheit

 
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