Montag, den 17. September 2012

Landesmeisterschaften der U14 in Frankfurt (Oder)

iris

Iris Staps

Am vergangenen Wochenende fand mit den Landesmeisterschaftender U14 der letzte überregionale Bahnwettkampf der Saison statt. Mit dabei waren auch vier Athleten vom KSC Strausberg. Sebastian Korge (M12) zeigte hier seine Vielseitigkeit und belegte im 60m Hürden Lauf (6.), Ballwurf (7.) und 800 m Lauf (8.) jeweils vordere Platzierungen. Bianca Sirbu (W13) lieferte im Sprint mit Platz 8 eine ordentliche Leistung ab.  Madlen Salisch (W13) schrammte im Diskus mit 17,90 m als 4. nur knapp an einer Medaille vorbei.

Nach einer kurzen Auszeit von Landesmeisterschaftswettkämpfen, meldete sich auch Iris Stabs (W12) zurück und es hat sich gelohnt. Über 800 m konnte sie erstmals die 3-Minuten Barriere unterbieten, nachdem im Training schon von einigen U16- Athleten gemutmaßt wurde, dass diese wohl unerreichbar bleiben würde, zu viele Versuche verliefen schon im Sande. Aber was lange währt, wird endlich gut.

Hier gibt es die kompletten Ergebnisse: www.leichtathletikverband-brandenburg.de

 
Dienstag, den 04. September 2012

Der Stienitzseelauf- Ein Lauf der Sport und Kunst verbindet

12 Kilometer müssen zurückgelegt werden, möchte man den Stienitzsee einmal umrunden. Die Gelegenheit dazu hat man nur einmal im Jahr zu den Stienitzseeopen. Dann können Läufer die schmalen und verwinkelten Uferwege beschreiten und die am See anliegenden Grundstücke durchqueren. Gleichzeitig wird man aber auch mit 12 ausgefallenen und kreativen Kunstobjekten für alle Anstrengungen entschädigt. Seien es Cheerleader die einem den knackigsten Anstieg der Strecke hochjubeln oder sei es ein Pianist der einen mit beschwingten Tönen auf die weiteren Kilometer schickt oder sei es ein 30 Meter langer, aus Heuballen errichteter Tunnel- diese und viele weitere Stationen motivieren jeden Starter und sprechen wie bei keinem anderen Lauf alle Reize an.

Neben diesen künstlerischen Eindrücken, die jeder am besten live miterleben sollte, gibt es natürlich auch die sportliche Komponente mit Siegern, Ergebnislisten und persönlichen Rekorden. Angeboten werden kürzere Strecken von 200- 800 m für Kinder bis 10 Jahren. Daneben gibt es einen 3 km Lauf am See entlang, offen für alle Altersklassen, aber ein hauptsächlich durch den älteren Nachwuchs genutzter Wettkampf. Hier gewann Paul Fengler in 12:16 min. knapp vor Falko Staps die Konkurrenz. Schnellstes Mädchen aus unserem Verein war Antonia Otto als Viertplatzierte.

Immer wieder verwirrend ist dabei der Zieleinlauf, da die 3 km Läufer nur 2 min. nach den Startern über die 12 km Distanz auf die Strecke gehen. Nach kurzer Zeit haben die schnellsten Nachwuchsathleten die anfängliche Lücke geschlossen und beide Felder vermischen sich- und entmischen sich an der 3 km Marke oft nicht wie gewünscht. Schon so mancher Mittelstreckler machte so ungewollt aus seinem Wettkampf eine Langstrecke.

Neben den Kinderläufen werden die angesprochenen 12 km um den See und ein Halbmarathon mit einer zusätzlichen 9 km Runde durch das untere Annatal für die Erwachsenen angeboten. Beide Strecken haben es durch viele Anstiege, Treppenpassagen, Wurzeln und Kurven durchaus in sich. Über 12 km konnte sich Norbert Deutschmann den 6. Gesamtplatz sichern, während Carsten Krüger mit neuem Streckenrekord (1:14:17 h) im Halbmarathon ungefährdet den Sieg holte.

Wagt man einen Blick auf den Zeitplan, macht sich hier eine weitere Reserve im Ablauf der Veranstaltung deutlich. So findet der Zieleinlauf der schnellsten Halbmarathonläufer fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, da zur gleichen Zeit die Läufe über 12 und 3 km gestartet werden. Neben diesen kleineren und sicherlich noch auszumerzenden Schwächen, kann der Stienitzseelauf sicherlich als eine gelungene und gleichzeitig auch einzigartige Veranstaltung unter vielen Volksläufen in Berlin und Brandenburg angesehen werden.

Gelungen, und dass soll hier nicht unerwähnt bleiben, war die Veranstaltung auch, weil unser Trainer Jürgen Goß viel Zeit opferte um große Teile der Strecke am Vortag zu markieren. Mit seinem Einsatz entlastete er unsere Vereinskasse merklich, da wir dadurch so Einiges an Startgebühren erlassen bekamen.   

Hier gibt es die kompletten Ergebnisse: www.davengo.com

Hier ist ein Artikel der Märkischen Oderzeitung: www.moz.de

Hier sind weitere Bilder und ein Video vom Start: www.strausberg-live.de

 
Freitag, den 31. August 2012

Eine halbe Runde für den schnellen Nachwuchs

straussee

Nachdem im letzten Beitrag die Entwicklung des Hauptlaufes im Strausseelauf beleuchtet wurde, soll dieser Artikel dem Nachwuchs gewidmet sein. Für die Teilnehmer im Schülerlauf heißt es am 03. Oktober zunächst einmal früh aufzustehen, denn es muss die Fähre zur Startline „Jenseits des Sees“ erwischt werden. Doch für diese ersten Mühen des Tages wird man schnell entschädigt. Bei welchem anderen Lauf hat man sonst die Gelegenheit, vor dem Start das Wechselspiel zwischen daliegender ruhiger See und dem gespannten Vorstarttrubel so hautnah aufzusaugen.

Ursprünglich war die halbe Seerunde nicht für die Schülerjahrgänge reserviert. Die 4,1 km lange Strecke bot neben dem Hauptlauf eine weitere Möglichkeit, vor allem für ambitionierte Mittelstreckler, sich zu messen. Seit einigen Jahren ist die Altersklassenwertung den Aktiven bis 15 Jahren vorbehalten, während ältere Läufer die halbe Runde zum reinschnuppern nutzen können.

Nicht nur bei den Erwachsenen findet die jährliche Tempohatz statt, auch der Sieg im halben Lauf setzt eine hohe Grundschnelligkeit voraus. Der aktuelle Streckenrekord wird vom damaligen SG EBT Berlin Sportler Andreas Graff mit 14:09 min. aus dem Jahr 1999 gehalten. Das entspricht einem durchschnittlichen Tempo von 3:27 min pro Kilometer und eine deutliche Verbesserung der alten Bestmarke- gehalten von zwei KSC Sportlern: Für Jens Weber (1996) und Roger Büchsenschuss (1998) sind jeweils 14:48 min. in den Siegerprotokollen vermerkt. Nach Büchsenschuss begann auch die bis heute dauernde Durststrecke Strausberger und auch regionaler Sieger bei den Jungen.

Unter den Mädchen lief keine schneller als Claudia Bank im Jahr 1996 mit 15:35 min.. Ihr gelang auch das seltene Kunststück dreimal zu triumphieren und das sogar in Folge. Gleiches schaffte ebenso Jennifer Schrader, damals LAC Berlin. Der letzte Strausberger Gesamtsieg stammt hier von Anna-Maria Irgang mit 18:28 min. aus dem Jahr 2005.

Nicht nur die Gesamtsieger der halben Runde können sich über Preise freuen, denn Auszeichnungen gibt es in allen Schüleraltersklassen. Hier konnte der Gastgeber KSC Strausberg im letzten Jahr sein kommendes Potential demonstrieren. Falko Staps (mU14), Lennart Schulz (mU10) und Antonia Otto (wU10) gewannen ihre jeweiligen Altersklassen.

Schaut man auf die Ergebnislisten der letzten Jahre, ist ein Leistungsrückgang vor allem in den älteren Schülerjahrgängen auffällig. Immer öfter schaffen es sogar Kinder aus der jüngsten Altersklasse  den älteren Kindern den Rang abzulaufen. Seit 2005 konnten die Jungen die 15 Minuten Marke nicht mehr knacken und bei den Mädchen reichten in den letzten vier Jahren sogar Zeiten um 19 Minuten für den Gesamtsieg. Wird sich dieser negative Trend in diesem Jahr umkehren? Einige vielversprechende Athleten aus der Strausberger Region werden wohl an der Startlinie stehen. Zu den Favoriten zählt hier Elisa Darkow (IGL Schöneiche), die mit ihrem Gesamtsieg beim diesjährigen Seriencross ihre gute Form unter Beweis stellte. Ihr männliches Pendant Falko Staps (KSC Strauserbg), ebenfalls Sieger beim Seriencross 2012, wird nicht dabei sein. Dagegen könnte sein Vereinskamerad Paul Fengler für ein gutes Ergebnis sorgen. Im letzten Jahr fehlten ihm nur 3 Sekunden zum Gesamtsieg.

Die Anmeldung zum Strausseelauf ist unter www.strausseelauf.de möglich.

 
Mittwoch, den 29. August 2012

Familienduell in Frankfurt

luisa

Luisa Kisan

Beim Frankfurter Sommersportfest bot sich noch einmal die Gelegenheit, die bisherigen Saisonbestleistungen nach unten zu korrigieren, bevor im Oktober die Crosssaison eingeläutet wird. Dieses Sportfest dient traditionell als eine echte Standortbestimmung nach den Ferien, da hier die Starterfelder noch breit besetzt und die Medaillenränge hart umkämpft sind. Mit einem gut gemischten Team aus erfahrenen Athleten und Neulingen ging der KSC Strausberg an den Start.

Felix Rosenfeld (M10) absolviert hier seinen ersten Wettkampf und konnte sich bei allen seiner Einzelstarts im guten Mittelfeld platzieren. Sebastian Korge (M12) überzeugte mit drei Podestplätzen im 75 m Sprint (3. in 11,26 sec.), 800 m- Lauf (2. In 2:40 min.) und im Speerwurf (3. mit 21,58 m).

Bei unseren anderen Startern drängte sich die Frage auf, wer das erfolgreichste Familiengespann stellt. Die Geschwister Luisa (W9) und Richard Kisan (M8) konnten als Doppel überzeugen. Luisa gewann Gold über 800 m (3:02 min) und Bronze im Weitsprung (3,22 m) während Richard im Schlagball den ersten Platz belegte (31,5 m).

Ebenfalls zwei Medaillen konnte Iris Staps (W10) erringen. Sie wurde jeweils dritte im Hochsprung (1,22 m) und 800 m- Lauf (3:03), wobei sie leider ein weiteres Mal knapp die 3- Minuten Barriere verpasste. Ihr Bruder Falko (M14) steuert im 800 m- Lauf noch eine Silbermedaille bei (2:25 min.).

Als drittes Bruder- und Schwesterpaar waren Madlen (W13) und Marco Salisch (M16) im Rennen. Während Madlen knapp am Podest vorbeischrammte aber für eine gute Hochsprungleistung mit 1,22 m sorgte, konnte Marco den Speerwurf für sich entscheiden (39,95 m) und Bronze im 100 m- Sprint für sich erkämpfen (13,39 sec.).  Somit endschied Familie Kisan mit zwei goldenen und einer Bronzeplakette das Familienduell an diesem Tage knapp für sich.

 
Montag, den 20. August 2012

Kinderpokal in Strausberg

Das vom Deutschen Leichtathletikverband ins Leben gerufene Konzept der Kinderleichtathletik findet auch in Brandenburg einen Platz im Wettkampfkalender. In einer Serie aus vier Wettkämpfen können sich gemischte Mannschaften der U8 oder U10 im sogenannten Kinderpokal miteinander messen. Die dritte Station war nun am vergangenen Sonnabend in Strausberg, wo es sich in den Disziplinen 40m Sprint, Tennisballweitwurf, Hindernissprintstaffel und Hochweitsprung zu messen galt.

Mit am Start waren auch zwei Strausberger Mannschaften. In der U10 konnten Lennart, Anja, Konstantin, Birk, Lee-Ann, Paul und Enya einen geteilten dritten Platz erringen während Tobias, Tom und Dominic in der U8 sogar einen geteilten ersten Platz belegten.

Mit drei Mannschaften in der U8 und vier Teams in der U10 waren die Teilnahmefelder eher überschaubar, aber lagen im Bereich der bisherigen zwei Austragungen des Kinderpokals. Bei den Kindern kam so manche neue Wettkampfform gut an und bringt Abwechslung in den monotonen Disziplinenalltag, dennoch gibt es sicherlich noch so manche Reserve. Mannschaftswettkämpfe sollen die Leistungen aller Kinder wertvoll machen, bergen aber gleichzeitig die Gefahr, dass viele kleinere Vereine gar keine Mannschaft stellen können. Augenfällig ist aber auch, dass nicht nur kleine Vereine den Kinderpokal auslassen, sondern auch so mancher größerer Sportclub. Scheinbar hat das Konzept noch einige Anlaufschwierigkeiten und ist nicht bei jedem Übungsleiter oder Trainer so beliebt, wie es die Berichterstattung des DLV glauben machen möchte.

Unterstützt wurde die Veranstaltung in großer Breite erstmalig von unseren älteren Sportlern, die bei hohen Temperaturen den Besuch im Freibad nach hinten schieben mussten und für eine gelungene Durchführung der Veranstaltung sorgten.

 
Dienstag, den 14. August 2012

Jägerfestlauf in Waldsieversdorf

 
Montag, den 13. August 2012

Der Strausseelauf- Wo Spitzenleistungen auf den Breitensport treffen

stadion

Seit einem Jahrzehnt steht der „Tag der deutschen Einheit“ am 03. Oktober ganz im Zeichen der größten Sportveranstaltung in der Strausberger Region- dem Strausseelauf. Die Wurzeln dieser Veranstaltung reichen aber noch wesentlich weiter zurück, so dass der Lauf mit seiner erstmaligen Austragung im Jahre 1924 als einer der ältesten, wenn nicht sogar als der älteste Volkslauf Deutschlands bezeichnet werden kann.

Nicht nur der Austragungstermin des Laufes ist traditionell fest verankert, auch der Streckenverlauf zeichnet sich durch einen hohen Wiedererkennungswert aus. In den 88 Jahren seit der erstmaligen Ausrichtung ist er nahezu identisch geblieben. Dadurch öffnet sich der Raum für interessante Vergleiche, sei es für die Entwicklung der Spitzenleistungen oder sei es für den persönlichen Leistungsstand.

Hier ist die Bezeichnung Streckenrekord oder „persönliche Strausseelaufbestleistung“ noch mit Inhalt gefüllt. Auf 9,3 km bemisst sich eine Runde um den See, überwiegend auf flachen Untergrund. Nur eine kurze Kopfsteinpflasterpassage zu Beginn in der Strausberger Innenstadt und einige Wurzeln auf dem Wanderweg entlang des Straussees können die Tempohatz etwas bremsen. Ambitionierte Läufer können damit rechnen, dass sie in Strausberg etwa eine Minuten weniger benötigen als über 10000 m auf der Bahn. Zeiten von unter 30 Minuten bei den Männern und unter 35 Minuten bei den Frauen gelten als die Schallmauern, die nur selten erreicht werden. 14 Mal wurde die halbe Stunde bisher unterboten, zum ersten Mal 1972 durch Sigmar Grabow und zum bisher vorerst letzten Mal 2008 durch Hagen Brosius. Demgegenüber liefen fünf Frauen eine schnellere Zeit als 35 Minuten. Die Streckenrekorde stammen von Konstantin Lebedjew mit 28:56 min. aus dem Jahr 1995, sowie von einer alten Bekannten bei den Frauen. Die dreimalige Boston Marathon Gewinnerin Uta Pippig setzte mit 32:20 min. die bis heute unerreichte Spitzenmarke im Jahr 1988.

Die leistungssportliche Komponente des Laufes wird seit Jahren von der Laufgruppe des LAC Berlins bestimmt, allein im letzten Jahr stellten sie das komplette Männerpodest. Von durchschnittlich jährlich 13 Läufern die seit 2006 schneller als 35 Minuten liefen, konnten sie im Mittel sechs Aktive aufbieten. Bei den Frauen stellt sich ein gemischtes Bild dar. Hier konnten in den letzten Jahren auch kleinere Vereine und Privatstarterinnen vorne mitmischen.

Schaut man auf die breitensportliche Entwicklung des Laufes, kann man eine zunehmende Anziehungskraft erkennen. 1986 stellten sich erstmalig mehr als 100 Läufer der Herausforderung. Eine enorme Verlängerung der Teilnehmerliste ergab sich in der Zeit zwischen 1999 und 2008, in der die Anzahl der Starter stetig von 123 auf 800 wuchs. Das Jahr 2008 stellt auch die bisherige Höchstmarke, wobei dieser Wert in den Folgejahren auf hohem Niveau gehalten werden konnte.   

Auch in diesem Jahr hoffen die Organisatoren auf starke Teilnehmerfelder, sowohl in der Breite als auch in der Spitze. Verlockende Preise für die Gesamtsieger als auch für die jeweiligen Gewinner der Altersklassen sollten dafür förderlich sein. Die Anmeldung ist online unter www.strausseelauf.de möglich.

 
Dienstag, den 19. Juni 2012

Regionalmeisterschaften in Strausberg- Das Geschehen hinter den Kulissen

Was benötigt eine erfolgreiche Leichtathletikveranstaltung mit über 200 Teilnehmern. Schnelle Zeiten, weite Würfe, kräftige Sprünge? Nicht nur! Für einen reibungslosen Ablauf ist auch immer der Einsatz von vielen freiwilligen Helfern erforderlich. Aus diesem Grund wollen wir hier ein gesondertes Danke an alle unsere Aktiven, Eltern der Aktiven und anderen Angehörigen des Vereins aussprechen, die mit hohem Einsatz für das Gelingen der Regionalmeisterschaften gesorgt haben, sei es mit dem Maßband, beim Kuchenverkauf oder beim Schreiben der Urkunden. Genauso wichtige war aber auch die Hilfe von anderen Vereinen aus der Region, die mit bereitgestellten Kampfgerichten und Helfern zur Seite standen. Ohne diese wäre eine solche Veranstaltung für einen relativ kleinen Verein wie dem Unseren nicht möglich. Wir blicken optimistisch in die Zukunft und hoffen auch weiterhin auf die auswertige Hilfe zählen zu können, das Resultat ist auf jeden Fall ein Gewinn für alle Sportler, nicht nur für die aus Strausberg.

 
Sonntag, den 10. Juni 2012

Regionalmeisterschaften in Strausberg

Einführung der Kinderleichtathletik

Gut 200 Teilnehmer maßen sich in den unterschiedlichsten Disziplinen bei den regionalen Titelkämpfen in Strausberg. Mit im Programm waren in diesem Jahr erstmalig Disziplinen der Kinderleichtathletik. Die jüngeren Altersklassen bis U12 traten im Hindernissprint, Heulerwurf, Hochweitsprung und dem Stadioncross gegeneinander an. Sicher gab es hier und da noch einige Punkte die beim nächsten Mal überarbeitet werden können, doch insgesamt kamen die neuen Disziplinen gut an, vor allem der Stadioncross konnte viele Zuschauer überzeugen.

Beste Einzelleistungen ausgezeichnet

Es wurde aber längst nicht alles reformiert. Vieles Etablierte blieb erhalten, z. B. die Auszeichnung der besten Einzelleistungen:

- Sprint: 75m W12, Sophie-Luise Merten (Motor Eberswalde) mit 10,40 sec.

- Lauf: ca. 400m Stadioncross M7, Max-Otto Hanke (IGL Schöneiche) mit 1:21,86 min.

- Sprung: Weisprung W11, Joanne Schiffer (Gaselan Fürstenwalde) mit 4,65 m

- Wurf: Speerwurf M13, Niklas Albrecht (Stahl Eisenhüttenstadt) mit 40,87m

Drei Normen für die Deutschen Jugendmeisterschaften

Daneben gab es auch bei den Jugendlichen und Erwachsenen starke Ergebnisse. So konnte Heiko Illig (M40, Medizin Eberswalde) mit 1,80 m im Hochsprung auftrumpfen. Im 400 m Sprint der M75 konnte Günter Linke (IGL Schöneiche) den bestehenden Brandenburgischen Landesrekord um 8 Hundertstel Sekunden auf 1:17,38 min. verbessern. Auf den Laufstrecken schickte der LAC Berlin ein starkes Aufgebot, das als gemeinsame Mission die Normerfüllung für die deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach hatte. Mit persönlichen Tempomachern ausgerüstet konnten Marc Landmann in 8:46,12 min. und Julia Pahnke (beide U20) in 10:19,40 min. über 3000 m sowie Laura Pahnke (U18) in 2:18,14 min. über 800 m den Meisterschaftsstandard erfüllen. Es zeigte sich somit, dass Strausberg durchaus eine schnelle Bahn bietet. Für unsere Athleten war dieser Gastauftritt sicherlich auch sehr inspirierend und wir hoffen alle, dass unsere jüngeren Sportler in den nächsten Jahren den gleichen Sprung in die nationalen Felder schaffen können. Was bleibt ist aber einiges an Arbeit.

Gastgeber KSC Strausberg siegt in den Vereinsstaffeln

Zu den besten Leistungen des veranstaltenden KSC Strausberg gehörten die 12,75 Sekunden von Arne Langbecker (M15) über 100 m, der überlegene Sieg von Konstantin Otto (M9) im Stadioncross sowie die 2:38,62 min. von Bianca Sirbu (W13) über 800 m. Bianca lief damit auch schneller als alle Mädchen dieser Altersklasse in den Jahren zuvor.

Zum Abschluss der Veranstaltung stand dann der Teamgedanke im Vordergrund. In der 4x100m Vereinsstaffel, bestehend aus je einem Läufer der U10, U12, U14 und U16, hieß es gemeinsam die Kräfte zu bündeln. Die Herausforderung lag dabei in der Zusammenarbeit zwischen jungen und relativ erfahrenen Leichtathleten. Der KSC Strausberg konnte hier sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen die schnellste Mannschaft stellen. Dabei waren Luisa Kisan, Antonia Otto, Bianca Sirbu und Juliane Knospe mit 60,21 sec. nur unwesentlich langsamer als ihre männlichen Kollegen Tom Jaentsch, Lennard Voss, Sebastian Korge und Arne Langbecker mit 59,26 sec..

 
Sonntag, den 10. Juni 2012

LM U16 in Potsdam: Viele Bestleitungen, aber leider ohne Edelmetall

Mit einem Aufgebaut von vier Jugendlichen und einer Jugendlichen bestritten wir die diesjährigen Einzelmeisterschaften der U16. Vor allem der 100 m Sprint und die 800 m brachten anständige Ergebnisse für uns. Arne Langbecker (M15- 13,06 sec.), Falko Staps (M14- 13,16 sec.) und Juliane Knospe (W14- 13,93) konnten unter teilweise starkem Gegenwind neue Bestleistungen im Sprint markieren. Falko (2:18,18 min.), Paul Fengler (2:18,50 min.) und Juliane (2:40,43 min.) gelang dieses auch auf der 800 m- Mittelstrecke.

Falko zeigte seine Vielseitigkeit mit guten 32,82 m im Speerwurf, was ein guter Einstieg mit dem neuen 600 g Speer war. Für die beste Platzierung reichte es für unsere Jungs zusammen mit Oliver Suthau in der 4x100 m Staffel. Dort wurden sie mit noch ausbaufähigen Wechseln fünfter (52,38 sec.). Über 3000 m sowie im Weit- und Hochsprung konnten wir dieses Mal unsere eigenen Erwartungen leider nicht ganz erfüllen.

Insgesamt war es für uns ein gelungener Wettkampf, auch wenn wir an der ein oder anderen Stelle noch verstehen müssen, dass es die Landesmeisterschaften sind die zählen, wo wir die Konkurrenz suchen müssen, uns auf starke Gegner freuen müssen und daraus Motivation für unser Training schöpfen können. Wenn es bei einer Disziplin mal nicht so rund läuft, sollte das nur ein zusätzlicher Ansporn für die Zukunft sein.

Hier sind die kompletten Ergebnisse: www.leichtathletik-berlin.de/

 
Dienstag, den 05. Juni 2012

Regionaler Leichtathletik Höhepunkt in Strausberg

stadion

Der kommende Sonntag (10.06.) steht ganz im Zeichen der Regionalmeisterschaften in den Einzeldisziplinen. Die Austragungsstätte ist diese Mal der Sport- und Erholungspark in der Landhausstraße in Strausberg. Willkommen sind dabei alle Aktiven, ob Breitensportler oder ambitionierter Athlet, ob 4 oder 84 Jahre.

Neben den klassischen Disziplinen, wie 100 m, 800 m, 3000 m, 5000 m, Hürdenlauf, Weit- und Hochsprung, Kugel, Diskus und Speer, gibt es in diesem Jahr eine Neuerung: Das vom Deutschen Leichtathletik Verband eingeführte Konzept der Kinderleichtathletik wird hier umgesetzt. So wird das Programm mit attraktiven, kindgerechten Disziplinen für die jüngeren Altersklassen bis U12 ergänzt. Der Stadioncross ist eine solche Disziplin- eine abwechslungsreiche Streckenführung mit Hindernissen, jenseits der gewohnten Tartanbahn sorgt für zusätzliche Spannung.

Auf die ersten drei in jedem Jahrgang (Schüler) bzw. jeder Altersklasse warten liebevoll selbstgestaltete Urkunden. Die besten Gesamtleistungen werden mit einem Pokal geehrt. Der Beginn der ersten Disziplinen ist 9.00 Uhr. Nachmeldungen können am Veranstaltungstag noch bis eine Stunde vor dem jeweiligen Beginn der Disziplin abgegeben werden oder vorab an leichtathletik-strausberg (at) web.de.

 
Dienstag, den 29. Mai 2012

Laufen – mehr als eine Einzelsportart

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Alexander Kornmilch und Oliver Suthau

…denn es stand der traditionelle Paarlauf in Petershagen an, angefangen von 20 Minuten für die jüngeren Sportler bis hin zu 30 Minuten für die Altersklassen ab U14. Im Wechsel hieß es eine 400 m Stadionrunde zu absolvieren. Mit dabei waren auch viele von unseren Athleten, die den Paarlauf als sehr gutes Training unter Wettkampfbedingungen nutzten.

Lennart Schulz und Konstantin Otto sind bei dieser Wettkampfform schon ein eingespieltes Team, denn sie fanden sich nach 2011 zum zweiten Male als Pärchen zusammen. Mit 5300 m konnten sie ihre  Vorjahresleistung leicht verbessern und gewannen souverän die U10 männlich. In der U10 mixed wusste Luisa Kisan mit ihrem Bruder Richard zu überzeugen (Platz 1 mit 5000 m).

Spannend ging es bei der männlichen U16 zu, in der an diesem Tag auch die Entscheidung über den Gesamtsieg über 30 Minuten fallen sollte. Oliver Suthau zeigte zusammen mit Alexander Kornmilch ein überraschend starkes Rennen - beide erliefen sich 8870 m.

Doch diese Leistung reichte nicht ganz für den Sieg, denn Falko Staps und Paul Fengler konnten noch eine Schippe an Metern drauflegen (8930 m).


Außerdem gewonnen haben:

Iris Staps zusammen mit Luisa Stützle (BW Petershagen), U10 weiblich, 7270 m

Juliane Knospe zusammen mit Elisa Darkow (IGL Schöneiche, U16 weiblich, 7660 m

Torsten Langbecker und Wilfried Krüger, M45, 8615 m

 
Sonntag, den 20. Mai 2012

Sonne, Strand und Meer...und Schweißperlen

Für dieses Trainingslager ging die Reise nach Zinnowitz. Gleich Mittwoch nach der Schule wurden die Taschen in den guten alten KSC-Bus verstaut und wir schlugen den Weg gen Norden ein. Die Sportschule Zinnowitz war unser lang ersehntes Ziel und sie hielt was sie verspricht. Neben super Trainingsanlagen, guten Essen und Gemeinschaftsduschen, die man selbstverständlich nur in Badesachen betritt Winken , war das Meer direkt vor der Tür und die Promenade lud zum Zeitvertreibt ein.

Unser morgendliches Ritual bestand aus einem  kleinen Läufchen am Strand und das anschließende Wassertreten, was gerne auch mal zur Ganzkörperpflege genutzt wurde. Die Einheiten am Vormittag bestritten wir bei unserem Tempodauerlauf, sowie die Bergan-und -absprints im Wald, oder wir nutzten den feinen Sandstrand zur Schnelligkeitsausdauer. Das Training am Nachmittag sollte zur Verbesserung der Techniken dienen und so nutze Jürgen die Zeit für Speer und Diskus. Carsten schulte die Jugendlichen im Hürdenlauf und Weitsprung und stoppte unsere schnellen Tempoläufe und Sprints. Die Kleineren rannten über diverse Hindernisse und warfen die Bälle was das Zeug hält. Alles in allem sind wir nun super fit und freuen uns auf unsere ersten Wettkämpfe.

Auch die Freizeit kann man an der Ostsee super verbringen. So waren wir im Kino, auf der langen Seebrücke spazieren  und Eis essen. Denn bei sonnig, warmen 25 Grad kommt man schon mal ins Schwitzen. Leider war die Zeit wie immer viel zu kurz und der Abschied fiel uns schwer. Aber "good old Zinno", wir kommen wieder!

Geschrieben von Jördis

 
Montag, den 07. Mai 2012

Ein erfolgreiches Wochenende für unsere Trainer

Das vergangene Wochenende bot einiges an sportlichen Höhepunkten. Am Samstag trat Carsten bei seinen ersten Deutschen Einzelmeisterschaften auf der Bahn in Marburg an. Es galt die 10000 m zu bestreiten, für die er sich durch eine 30:38 min. aus dem letzten Jahr knapp qualifizieren konnte (die DM Norm liegt bei 30:40 min.). In Anbetracht der starken Konkurrenz mit teilweise deutlich schnelleren Bestzeiten, galt die Devise zu Beginn einfach nur im Verfolgerfeld mitzurollen. Aus diesem Mitrollen ergab sich dann aber eine pfeilschnelle erste Hälfte in 15:04 min. Danach zog sich das Feld auseinander und Carsten versuchte in einer Dreiergruppe das Tempo hoch zu halten. Mit einer schnellen 60 sec. Schulssrunde konnte er noch zwei Plätze gutmachen und kam auf den 13. Platz von 22. Gestarteten ins Ziel. Seine Bestzeit konnte er dabei um 12 Sekunden, auf 30:26 verbessern. Insgesamt war es ein gelungenes Debut auf nationaler Ebene.

Nur 13 Stunden nach seinem Lauf war Carsten dann ca. 500 km entfernt wieder im Einsatz- dieses Mal aber nur als Fahrradbegleitung für Jördis beim ältesten 25 km Lauf Deutschlands, den BIG 25 in Berlin mit ca. 10000 Teilnehmern auf allen Strecken. Dabei trat sie „nur“ über den extra veranstalteten Halbmarathon an, um ihre Bestzeit aus dem letzten Jahr zu toppen (1‘‘38 Stunden). Durch zwei gleichmäßig schnelle 10 km Abschnitte von jeweils ca. 42 Minuten und einem starken Schlusskilometer von unter 4 Minuten konnte sie diese auch deutlich auf 1‘‘28:33 pulverisieren. Als besonderes Schmankerl gab es am Ende den Einlauf in das Berliner Olympiastadion und jeder Teilnehmer konnte sich einmal wie ein Marathonläufer bei den Olympischen Spielen fühlen. Doch damit nicht genug: Jördis belegte mit ihrer Zeit den zweiten Gesamtplatz bei den Frauen und wurde dafür direkt auf der Haupttribüne des Stadions für ihre Leistung geehrt.

Außerdem standen die Mehrkampfmeisterschaften der Schüler in Königs Wusterhausen auf dem wochenendlichen Sportprogramm. Bianca und Madlen vertraten unseren Verein und belegten die Plätze 23 und 26 in der W13.

 
Sonntag, den 22. April 2012

Alpine Berge für Strausberger Flachländer

Am 22.04.2012 fanden sich einige Läufer in Buckow zum 14. Märkisch-Alpinen Halbmarathon ein. Außer dem Halbmarathon, wurde unter anderem auch eine Strecke von 1 km bzw. 2 km für die jüngeren Teilnehmer bis 14 Jahre und eine 10 km Strecke für die Erwachsenen bzw. Jugendlichen angeboten. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl blieben einige Läufer trotz der anspruchsvollen alpinen Strecke konkurrenzlos. Unsere Läufer belegten den 1. und 2. Platz mit Falko und Iris über die 2 km Strecke. Danach ging es auch für die 10,7 km - Läufer bergauf und bergab. Nachdem auch sie die schwierige Strecke gemeistert hatten, belegten hier Torsten Langbecker den 1., Stefan Langbecker den 3. und Wilfried Krüger einen 5. Platz in der Gesamtwertung und alle drei konnten sich in ihrer Altersklasse über den 1. Platz freuen. Als letztes auf der Strecke waren nun noch die Nordic Walker und die Läufer der alpinen 21,1 km Strecke ohne Beteiligung unseres Vereins an der Reihe.

Geschrieben von Falko und Iris

 
Sonntag, den 22. April 2012

Freiluftauftakt in Vehlefanz

Drei Medaillen gab es für unsere Sportler bei den ersten landesweiten Meisterschaften dieser Freiluftsaison. Paul und Falko taten sich mit Vincent vom LAC FUN MOL zusammen, um ein schlagkräftiges Team über den 3x1000 m Wettbewerb der Brandenburger Langstaffeln aufzustellen (Altersklasse U16). Nach einem guten Auftakt durch Vincent (3:17), hielt sich Paul in der Spitzengruppe (3:05). Nur der SC Potsdam war schon etwas enteilt. Unser Schlussläufer Falko (3:14) spielt dann auf der Schlussposition sein taktisches Geschick aus und sicherte seinem Team den zweiten Platz.

Ebenfalls den zweiten Platz belegte Jördis bei den Berlin- Brandenburgischen Meisterschaften über 10000 m. Ihre 40:09 min. bedeuteten zwar einen persönlichen Rekord auf der Bahn, doch war sie ca. eine Minute langsamer als in diesem Jahr auf der Straße. Einige Ausstiege von starken Konkurrentinnen deuteten aber auf die durch den böigen Wind verursachten ungünstigen Bedingungen hin.

Carsten nutzte den Wettbewerb um für die Deutschen Meisterschaften über 10000 m in Marburg am ersten Maiwochenende zu testen. Sein erster Platz in guten 31:10 min. zeigt, dass er auf einen guten Weg ist.

Hier gibt es die kompletten Ergebnisse: http://www.leichtathletikverband-brandenburg.de/index.php?id=401&year=2012

 
Montag, den 09. April 2012

20 % Wahrscheinlichkeit auf weiße Ostern

Mit dieser Wetterprognose im Hinterkopf packten Carsten und Jördis ihre Tasche, als das alljährige Ostertrainingslager mit dem Lac Berlin auf dem Programm stand. In diesem Jahr ging es mal wieder an die heiß geliebte Ostsee nach „good old“ Zinnowitz. Der Trainingstag wurde immer mit einem DL am Vormittag eingeleitet und endete am Nachmittag mit einem Battle über die diversen Distanzen im Gelände. Wer glaubt, an der Ostsee ist doch nur Flachland, der irrt gewaltig. Da die müden Läuferbeine auch eine Regeneration gut vertragen konnten, ging es einen Nachmittag in die Therme. Dieser Tag wurde bereits am Anfang rot auf dem Trainingsplan eingekreist J. Dank unsere Luxusunterkunft und unserer Selbstverpflegung, weshalb öfter self-made Burger auf dem Speiseplan standen, kam das Trainingslager schon einem kleinen Urlaub nahe. Doch leider hat der April seinem Namen alle Ehre gemacht und uns mit Regen, Sonne, Schnee und Sturm alles gezeigt, was er so zu bieten hat.

Unser Fazit lautet: „Sommersaison wir kommen“.


Nachtrag: In zwei neue Bestzeiten wurde das Trainingslager bereits umgemünzt.

Jördis: 18:42 Minuten über 5000m bei einem Abendsportfest in Berlin

Carsten: 1“10:29 Stunden und Platz 24 bei den deutschen Meisterschaften im Halbmarathon


Hier gibt es noch einige Impressionen zur DM im Halbmarathon:

 
Montag, den 26. März 2012

Duelle

Wonach lechzt der gemeine Sportfreund? Was reißt ihn mit und wann führt er stattdessen lieber den Hund spazieren? Der Kampf Mann gegen Mann ist das Erfolgsrezept, was jeder Sportart die richtige Würze verleiht- und erst recht dem Crosslauf.

An diesem Wochenende konnte das Herz des Betrachters wieder höher schlagen, denn es wurde beim letzten Seriencross in Strausberg so einiges geboten. Knappe Endscheidungen, die in dieser Form höchstens vom Tausendstel- Sekunden- Poker der Formel- 1 getoppt werden, gab es reichlich. Traurige Zweitplatzierte, tröstende Worte der Sieger  und viele Emotionen gab es nach dem Zieleinlauf. Doch jeder, der einen Platz im vorderen Feld ergattern konnte, ob nun als Erster, Zweiter oder Fünfter, hat großen Sport geboten und kann stolz auf seine Leistung sein.

Zur ersten richtig knappen Entscheidung kam es zwischen Leander Lange (IGL Schöneiche) und David Kluge (KSC) in der U12. Vor dem Lauf war klar, sollte David gewinnen, sind beide punktgleich und die Gesamtzeit muss zu Rate gezogen werden- und David gewann- mit sieben Sekunden Vorsprung, doch acht Sekunden hätte er für einen Gleichstand benötigt. Somit konnte sich Leander über den knappsten Gesamtsieg in der 17- jährigen Geschichte des Seriencross freuen. In diesem Fall können sich aber beide zu Recht als Sieger fühlen.

Spannend ging es in der U14 zwischen Sebastian Korge und Fred Buchhester (beide KSC) weiter. Fred konnte die ersten beiden Läufe knapp für sich entscheiden, während Sebastian beim dritten Lauf in Seelow klar das bessere Ende für sich hatte. Beide wussten somit: wer den letzten Lauf gewinnt, gewinnt auch die Gesamtwertung. Sebastian erwischte einen sehr guten Tag und konnte sich auf der technisch anspruchsvollen Strausberger Strecke mit vielen Hindernissen deutlich vor Fred durchsetzen und den goldenen Schuh für den ersten Platz entgegennehmen.

Und es gab keine Atempause…

In der U16 standen sich Elisa Dakow (IGL) und Juliane Knospe (KSC) gegenüber. Juliane lag vor dem Lauf im Hintertreffen und benötigte einen Sieg mit 22 Sekunden Vorsprung. Auf der kurzen 1,8 km langen Strecke ist das eigentlich ein unmögliches Unterfangen, aber Juliane drehte richtig auf. Als sie überlegen als Erste im Ziel war, tickte die Uhr herunter. Elisa erreichte dasselbe mit 16 Sekunden Verspätung- doch das reichte ihr am gestrigen Tage und sie wurde verdiente Gesamtsiegerin.

Auch die älteren Jahrgänge der M40 hatten einiges an Spannung zu bieten. Zwischen Andy Beile und Torsten Langbecker (beide KSC) galt es auch hier: wer heute gewinnt, gewinnt auch die Crossserie. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von sieben Sekunden auf der 4 km langen Strecke konnte sich Andy den ersten Platz sichern.

Alle spannenden Duelle wären natürlich ohne unseren fleißigen Helfer im Sande verlaufen. Besonders bedanken wollen wir uns deswegen bei Familie Otto, Staps, Fengler, Fehlinger, Deutschmann, Schulz und Salisch.

Hier gibt es viele schöne Bilder zu sehen: http://www.strausberg-live.de/content/aktuell/bericht_41281.htm

 
Montag, den 19. März 2012

Vom Cross auf die Straße

falko

Falko Staps

Nachdem viele von uns an den letzten Wochenenden die heimischen Felder gepflügt hatten, gab es gestern nun das Kontrastprogramm: glatter, ebener Asphalt, der sich autobahnähnlich, kilometerlang von Falkensee nach Berlin Spandau zog. Es waren die Landesmeisterschaften im Straßenlauf im Terminkalender markiert.

Viel Pech hatten wir mit Krankheiten im Vorfeld, so dass wir letztendlich nur mit 7 Athleten an den Start gingen. Einen gelungenen Straßenlaufeinstand gab Falko Staps. In 19:22 min. belegte er den 6. Platz (M14) bei den Brandenburgischen Meisterschaften über 5 km. Gut eine Minute dahinter kam Arne Langbecker (M15) ins Ziel, der in seinem Jahrgang damit sogar vierter wurde.

Eine gute Leistung lieferte Jördis Koch ab. Mit 38:58 min. und einem fünften Platz über 10 km kam sie der Leistungsspitze Berlins und Brandenburgs so nah wie nie zuvor. Diese musste Carsten Krüger leider bei km 5 ziehen lassen. In 32:16 min. wurde er siebenter. Auch über 10 km dabei waren: Peter Bonin (42:47 min. – 99. Platz Hauptklasse), Michael Fehsenfeld (44:20 min. - 22. Platz M45) und Wilfried Krüger (46:40 min. 9. Platz M55).  

Hier gibt es die kompletten Ergebnisse: http://lds-db.de/lds/lds2012-ausschreibung.htm

(Ein Dankeschön an J. Böttcher)

 
Dienstag, den 13. März 2012

Bianca und Sebastian sorgen für Topplatzierungen

sebastian

Sebastian Korge

Eine Woche nach unserem Trainingslager in Kienbaum, galt es nun für einige unserer Sportler das Erworbene und Verfeinerte in einem wichtigen Wettkampf umzusetzen- den Landesmeisterschaften der U12 und U14. 

Nach ihrem dritten Platz bei den Landesmeisterschaften im Mehrkampf, konnte Bianca nun im Einzel erneut überzeugen. In ihrer Spezialdisziplin, dem 50 m Sprint, gewann sie ihren Vorlauf in 7,30 sec. souverän und zog als Viertschnellste in den Endlauf ein. Dort steigerte sie sich erneut und sicherte sich in einem Wimpernschlagfinale mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung den dritten Platz in 7,26 sec..  Leider hinderte sie eine Achillessehnenverletzung danach eine weitere gute Platzierung folgen zu lassen. Nach ihrem Auftritt bei den Mehrkampfmeisterschaften, wäre diese über 800m sicherlich möglich gewesen.

Sebastian zeigt sein Potential über 800m. In 2:34,53 min. wurde er sechster und schrammte nur um zwei Sekunden am Treppchen vorbei. Etwas Lehrgeld musste Henriette bei ihren ersten Landesmeisterschaften im Einzel bezahlen. Nach einer sehr schnellen ersten Runde ließen die Kräfte nach und sie belegte den 13. Platz.

Alle Ergebnisse sind hier zu finden: http://ladv.de/ergebnis/datei/6743
 
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